Neujahrsbräuche in Hessen

Autor Gerd J. Grein
Erscheinungsdatum 15.10.2012
Seitenzahl 132
Illustrationen 52, meist farb. Abbildungen
Format 14,8 x 21 xm
Bindung Softcover
Erhältlich im Buchhandel 978-3-9812976-5-2
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Preis 12,50

„Prosit Neujahr“, Böllerschüsse, krachende Raketen, Wunderkerzen, Bleigießen, Sauerkraut, Punsch und Glückwünsche – Abschied vom Alten und ein Willkommen dem neuen Jahr! Verse, Reime, Lieder, Kalendersprüche und ein bunter Reigen sinnenfroher Bräuche ranken sich um das fröhliche, lärmerfüllte Treiben in den Straßen und Gassen, in Gaststuben und dem häuslichen Bereich, das seit Jahrhunderten zwischen altem und neuen Jahr Bürgersmann und Bauersleute in Stadt und Land mit Familien und „Kind und Kegel“ auf die Beine brachte. Das Austoben in der Silvesternacht nahm ehedem mancherorts die Form von Exzessen an, so dass die Obrigkeit mit Verboten eingriff und den bestraft, der über die Stränge schlug. Viele Bräuche, von denen Schiller schrieb, dass in ihnen ein tiefer Sinn wohne, sind vergessen: die Zeit ging über sie hinweg, geblieben aber ist die Sehnsucht nach dem Glück, nach Gesundheit und Wohlergehen. Deshalb war und ist wohl auch heute noch Silvester und Neujahr als Brauchtumstermin angefüllt mit Brauchhandlungen, Orakeln, Wünschen und Sehnsüchten. Über die alten Bräuche und Wünsche geben archivalische Zeugnisse, Volkskalender und zeitgenössische Berichte Aufschluß; vieles davon hat sich erhalten und wird heute noch gepflegt, anderes ist neu hinzugekommen. Aus unserer hessischen Heimat ist ein bunter Strauß vielschichtiger und interessanter Silvester- und Neujahrsbräuche überliefert, von denen in der Folge berichtet werden soll. Sie künden von Glauben und Aberglauben, privatem Segenswunsch und allgemeiner Volksbelustigung, die bis in unsere Tage nachwirken.

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